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Smarteste Fenster 🪟

Ein ganz normales Fenster. Nur dass im Rahmen eine Wärmepumpe steckt.

Fenster sind dumm

Ein Fenster ist im Grunde ein Loch in der Wand mit Glas drin. Man kann durchgucken. Man kann es auf- und zumachen. Das war's. Seit Jahrhunderten. Thermostate wurden smart, Lampen wurden smart, Türklingeln wurden smart – aber Fenster sind immer noch ein Loch mit Glas.

Dabei sitzt das Fenster an der spannendsten Stelle der Wohnung: genau an der Grenze zwischen drinnen und draußen. Direkter Zugang zur Außenluft. Und drumherum? Zentimeter um Zentimeter verschwendeter Rahmen, der nichts tut, außer das Glas zu halten.

Was, wenn der Rahmen arbeitet?

Der bewegliche Fensterflügel hat einen Rahmen – bei jedem Fenster. Dieser Rahmen ist normalerweise hohl. Hier nicht. Hier sitzt eine komplette Luftwärmepumpe drin. Kompressor, Wärmetauscher, Lüfter – verteilt über die gesamte Rahmenlänge. Die Außenseite tauscht Wärme mit der Außenluft, die Innenseite mit der Raumluft. Zwei getrennte Kreise, ein Rahmen.

Von außen sieht man: ein Fenster. Man kann durchgucken, man kann es öffnen, man kann es schließen. Es ist ein Fenster. Nur der Rahmen ist etwas dicker. Niemand sieht, dass da eine Wärmepumpe drin steckt. Kein Kasten an der Fassade. Kein brummendes Außengerät auf dem Balkon. Kein sichtbarer Unterschied. Der Nachbar, der Vermieter, die Eigentümergemeinschaft – niemand kriegt es mit.

Premium: Lüftung und Luftfilter

Die Basisversion heizt und kühlt. Die Premium-Version macht mehr: eine automatische Lüftungsanlage im Rahmen. Frische Außenluft rein, verbrauchte Raumluft raus – gefiltert. Pollen, Feinstaub, Straßenlärm bleiben draußen. CO₂ geht runter, ohne dass man das Fenster aufreissen muss. Kontrollierte Wohnraumlüftung, versteckt im Fensterrahmen.

Wasseranschluss: Fußbodenheizung inklusive

Das Fenster heizt und kühlt über Luft. Aber es kann auch Wasser. Ein Anschluss am Rahmen, ein Wärmepumpenteppich auf dem Boden – und aus dem Luftgerät wird zusätzlich eine Fußbodenheizung. Im Winter warme Füße, im Sommer kühler Boden. Die Wärmepumpe im Fenster liefert beides.

Nachrüsten in fünf Minuten

Alten Fensterflügel aushängen, neuen einhängen, Stecker in die Steckdose – fertig. Wer es sauberer will, lässt das Kabel unter Putz verlegen. Aber nötig ist das nicht. Plug & Play, und der Raum hat Wärmepumpenheizung im Winter und Kühlung im Sommer – genauso effizient wie ein Split-Klimagerät, nur ohne das hässliche Ding an der Fassade.

Kein Vermieter, den man fragen muss. Keine Eigentümerversammlung. Kein Außengerät, das irgendwer genehmigen müsste. Im Neubau kann man es gleich mit einplanen – aber man muss nicht.

Passt in jedes Fenster

Standardmaß? Direkt das passende Fenster bestellen. Altbau-Sondermaß, krumme Höhe, ungewöhnliche Breite? Dann sprich deinen Fensterbauer an. Es gibt ein Kit für Fensterbauer – anpassbar an jedes Fenster, jede Größe, jede Einbausituation.

Warum gibt es das noch nicht?

Weil Fensterbauer Fenster bauen und Klimatechniker Klimaanlagen bauen. Zwei Branchen, die nicht miteinander reden. Die besten Produkte entstehen genau an solchen Schnittstellen.